Brillante Schwarzweiß-Fotografien, faszinierende Farben, spannende Szenen aus dem Alltag, aus Freizeit und Sport, reizvolle Porträts von Mensch und Tier, dazu Architektur und Experimentelles: Das alles bietet die Ausstellung des Fotoclubs Tele Freisen, die am Freitagabend im Rathaus der Gemeinde eröffnet wurde. Diese gut besuchte Veranstaltung war auch der Startschuss zu den ersten Freisener Fototagen mit Workshops, Informationen und einer AV-Schau am Sonntagabend.

Zur Ausstellungseröffnung begrüßte der 1. Vorsitzende, Franz Rudolf Klos Bürgermeister Karl-Josef Scheer, Ortsvorsteher Gerd Bonenberger und Mitglieder des Gemeinderates. Außerdem hieß er vom Deutschen Verband für Fotografie den 1. Vizepräsidenten, Wolfgang Wiesen, und vom Landesverband Saar den stellvertretenden Landesvorsitzenden, Joachim Schmitt, willkommen.  In der Ausstellung sind Fotos zu sehen, die bei der Teilnahme an der Deutschen Fotomeisterschaft und der Süddeutschen Fotomeisterschaft 2017 hervorragend abgeschnitten haben. Außerdem ehrte Klos folgende Mitglieder für ihre jüngsten Erfolge (Urkunden, Medaillen, Auszeichnungen):  Annelie Henn, Alida Krampe, Norbert Holz, Konrad Funk, Matthias Maurer, Horst Schulz, Alexander Schmidt, Gerd Schunck, Reiner Spiegel und Maximilian Weber.

Bei den Freisener Fototagen stellte der Verein am Samstag und Sonntag einem breiten Publikum seine Aktivitäten vor.  „Unser Clubleben besteht aus verschiedenen Treffs mit den unterschiedlichsten Themen, wie Bildbesprechung, Bildbearbeitung und Workshops, sowie AV-Schauen“, erläuterte Klos. Aus der Vielzahl der Clubmitglieder hätten sich mit der Zeit verschiedene Gruppen gebildet, wie die AV-Gruppe, die Natur- und Makrogruppe, die Experimentelle Gruppe, die Portraitgruppen, die Wettbewerbsgruppe und nicht zuletzt die Jugendgruppe. „Mit Ausstellungen und AV-Schauen versuchen wir, unser Können zu präsentieren und Interessierte für unser Hobby zu begeistern.“ Am Samstag und Sonntag folgten  gut besuchte Workshops zu Themen wie Porträt, Natur- und Makro- sowie Landschaftsfotografie und Bildbearbeitung.

Den Abschluss bildete am Sonntagabend die live kommentierte AV-Schau „Faszination Fjord-Norwegen“ von Clubmitglied Thomas Reinhardt, die im vollbesetzten Spiegelsaal auf große Resonanz stieß.  Franz Rudolf Klos zog dabei ein positives Faiz der ersten Freisener Fototage: „Es war ein Versuchsballon, wir wussten nicht, ob er abheben würde. Aber der Erfolg ist überwältigend. Wir sind begeistert von dem Zuspruch aus der Bevölkerung.“

Nein, zaubern kann sie (noch) nicht. Aber sie ist schon eine verdammt gute Kamera, die spiegellose Olympus OM-D E-M1 Mark II. Das nahmen beim jüngsten Workshop auch eingefleischte Spiegelreflex-Kamera-Freunde zur Kenntnis. Der erfahrene Fotograf und Olympus-Spezialist Thomas Adorff (www.thomas-adorff.de)  war für einen Abend nach Freisen gekommen, um uns zu demonstrieren, was das Flaggschiff von Olympus so alles drauf hat. Mit dabei hatte er einen großen Koffer voller Kameras und Objektive (vom Makro bis zum Tele), sodass man im Clubheim oder draußen vor der Tür diverse Brennweiten ausprobieren konnte.

Doch zunächst zeigte Thomas uns eine Auswahl seiner Fotos und dann stand ein theoretischer Teil auf dem Programm. Hier ging es zum Beispiel um Geschwindigkeit: mit der E-M1 Mark II kann man bis zu 60 Bilder pro Sekunde schießen. Auch das AF-System setzt neue Maßstäbe bei Geschwindigkeit, bei Leistung und auch bei Präzision. Großartig ist die Bildstabilisation, Aufnahmen aus der Hand mit Verschlusszeiten von  1/15 oder 1/10 sind durchaus verwacklungsfrei möglich. Die Kamera ist leicht und handlich, wiegt rund 500 Gramm, ist dabei sehr robust.  Spaß machen zahlreiche Einstellungen und technische Feinheiten wie Effektfilter, BULB, Live Time, Live Composite, hochauflösende Aufnahmen mit 50 Megapixeln, 4 K-Videos und einiges mehr. Die Zeit an diesem Abend verging im Flug, es war spannend und informativ.

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