
Jahreshauptversammlung mit Rückblick, Ehrungen und Ausblick auf Fototage und Fotomuseum
„Wir blicken heute auf ein Jahr zurück, das uns allen noch lange in Erinnerung bleiben wird“, sagte Steffen Klos, der 1. Vorsitzende des Fotoclubs Tele Freisen, bei der Jahreshauptversammlung. „Es war ein Jahr der Triumphe“, so Klos, der die wichtigsten Erfolge im Jahr 2025 nannte. Herausragend: Bester Club und Einzelmeisterschaft für Gerd Schunck bei der Landesfotomeisterschaft des Deutschen Verbandes für Fotografie (DVF). Das gelte auch für die Jugendarbeit. „Unsere Jugend ist unsere Zukunft – und sie ist verdammt gut“, so der 1. Vorsitzende. Dank der engen Kooperation mit der Foto-AG der Gemeinschaftsschule Freisen und dem unermüdlichen Einsatz der betreuenden Lehrerin Heike Weber hätten die Jugendlichen in allen Altersklassen die ersten Plätze belegt.
Inzwischen sei auch der DVF-Themenwettbewerb 2026 „Emotionen“ entschieden. Tele Freisen ist bester Club, Gerhard Bolz errang den zweiten Platz in der Einzelwertung.
Einen kurzweiligen Rückblick mit vielen Fotos auf das gesamte Clubleben mit Wettbewerben, Ausstellungen, Ausflügen, Workshops, Kursen und Treffen vermittelte Heribert Maurer mit seiner Chronik via Beamer und Leinwand. „Ein Verein lebt nicht nur von den Wettbewerben, sondern von der Sichtbarkeit in der Gemeinde“, führte Steffen Klos aus. Die Freisener Fototage und die jüngste Ausstellung im Rathausfoyer würden zeigen: „Unsere Bilder erzählen Geschichten, die die Menschen hier vor Ort berühren.“ Auch deshalb bezeichne Bürgermeister Karl-Josef Scheer den Club als „unersetzlichen Werbeträger für die Gemeinde“. Ende Juni stehen die nächsten Freisener Fototage auf dem Programm und Steffen Klos kündigte ein vielversprechendes dreitägiges Programm an. Mit Workshops, Kursen, Ausstellungen und hochwertigen AV-Fotoshows.
Ebenfalls noch in diesem Jahr soll der erste Spatenstich für das Freisener Fotomusueum erfolgen. Das sei ein Herzensprojekt und werde „ein Meilenstein für den Fotoclub Tele Freisen und für die gesamte Region“, sagte Steffen Klos. Es solle ein Ort werden, an dem die Geschichte der Fotografie atme „und unsere Leidenschaft ein dauerhaftes Zuhause findet.“ Das Fotomuseum sei ein Projekt, das deutschlandweit seinesgleichen suche.
Der 1. Vorsitzende bedankte sich für die erfolgreiche Teamarbeit beim 2. Vorsitzenden, Jannik Scheer, und dem 3. Vorsitzenden, Peter Burkholz, sowie den weiteren Vorstandsmitgliedern, dem Wettbewerbsleiter Franz Rudolf Klos sowie allen Gruppenleitern. „Und unser Dank gilt jedem einzelnen Mitglied, das mit seinen Bildern unseren Club zu dem macht, was er ist: die Nummer 1.“
Es folgten die Berichte der Vorstandsmitglieder und Gruppenleiter, die über die Aktivitäten des letzten Jahres und die Pläne und Termine für 2026 informierten. Laut Kassierer Christian Becker stehe der Fotoclub, der aktuell 182 Mitgliederinnen und Mitglieder zähle, finanziell auf einem soliden Fundament. Zum Abschluss der harmonischen Versammlung führten Steffen Klos und Jannik Scheer Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft beziehungsweise fotografische Erfolge durch. Elisabeth Klos gehört dem Verein 50 Jahre an, Susanne Becker ist seit 40 Jahren dabei. Gerd Schunck wurde zum „Meister des DVF“ ernannt. Weitere Ehrungen (Retina-Auszeichnungen) gingen an Reiner Spiegel, Elfi Zimmer und Udo Stamm.