Hohe Ehrung für Fotograf  Wolfgang Wiesen

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Nach seiner Auszeichnung auf nationaler Ebene als Meisterfotograf des Deutschen Verbandes für Fotografie (MDVF) im vergangenen Jahr, konnte sich der Fotograf Wolfgang Wiesen aus Tholey-Hasborn in diesem Jahr über eine ganz besondere Ehre auf internationaler Ebene freuen, welche erst insgesamt 15 Fotografen aus Deutschland zuerkannt wurde:  Maître Photographe de la Fédération Internationale de l'Art Photographique (MFIAP).


Die Fédération Internationale de l'Art Photographique (FIAP) ist die internationale Dachorganisation nationaler Fotoverbände mit Mitgliedern aus mehr als 90 Ländern weltweit. Deutsche Fotoamateure werden von dem Deutschen Verband für Fotografie (DVF) in der FIAP repräsentiert.


Neben den internationalen Ehrentiteln Künstler der FIAP (AFIAP) und Exzellenter Künstler der FIAP (EFIAP) mit verschiedenen Stufen, ist der Titel Meisterfotograf der FIAP (MFIAP) die höchste Auszeichnung für einen Fotografen, welche einmal im Jahr vom Direktorium der FIAP verliehen wird.


Während die erstgenannten Titel für eine Reihe von Erfolgen bei Fotowettbewerben und Ausstellungen in aller Welt vergeben werden, muss der Bewerber für die MFIAP-Auszeichnung einen Lebenslauf mit fotografischem Werdegang und eine serielle Arbeit bestehend aus 20 Werken zu einem selbst ausgewählten Thema beim Direktorium der FIAP zur Begutachtung einreichen.
Wolfgang Wiesen hat bei seiner erfolgreichen Bewerbung eine Bildstrecke zum Thema „Mysteriöse Osterinsel (Rapa Nui)“ vorgelegt. Die kleine Osterinsel inmitten des Pazifischen  Ozeans ist eine UNESCO-Weltkulturerbestätte und berühmt für ihre große Anzahl von steinernen Kolossalfiguren (Moai), welche von den polynesischen Ureinwohnern über Jahrhunderte auf Zeremonialplattformen (Ahu) direkt an der Küste rund um die Insel aufgestellt wurden und vermutlich der Ahnenverehrung dienten.


Wiesen konnte auf einer Expeditionsreise mit seinen Kameras in die geheimnisvolle Welt der Moai-Kultur auf Rapa Nui, wie die Insel in der Eingeborenensprache heißt, eintauchen. Ohne es im Vorfeld zu wissen, erwies sich die Lichtsituation  und die tägliche leichte Bewölkung auf der Osterinsel als ideal für die von Wiesen schon seit vielen Jahren praktizierte Infrarotfotografie in Schwarzweiss. Mit einer eigens für diese Art von Fotografie umgebauten Kamera gelangen Bilder mit einer ganz ungewöhnlichen Anmutung, welche sich insbesondere durch eine kontrastreiche Darstellung der Moai-Figuren vor einem markanten Wolkenhimmel auszeichnen. Diese einmaligen Arbeiten konnten die Jury überzeugen und Wiesen wurde der 15. MFIAP-Titel in Deutschland zuerkannt. Fünf  dieser Titelträger sind übrigens Saarländer, was das hohe Niveau der Fotografie im DVF-Landesverband Saar auch international bestätigt.
Wolfgang Wiesen ist seit vielen Jahren Mitglied im Fotoclub Tele Freisen und engagiert sich auch ehrenamtlich in der Fotoszene. Er ist Vizepräsident des Deutschen Verbandes für Fotografie (DVF), sowie berufenes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh). Er hat mehrere Bücher veröffentlicht, darunter den Bildband „Anders Sehen“ über den Kreis St.Wendel und „Hab ein Auge mit mir“ mit Fotos von ihm und Gedichten von Johannes Kühn. Regelmäßig nimmt er an Wettbewerben und Ausstellungen in aller Welt teil und veröffentlicht Beiträge in Fachzeitschriften. Auch ein Portfolio über Rapa Nui wird Ende November in der renommierten Zeitschrift SCHWARZWEISS erscheinen.


Ausführlichere Informationen findet man im Internet unter folgenden Adressen:
www.fiap.net, www.dvf-fotografie.de und www.wwfoto.de


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