Natur- und Makrogruppe beim Pilze sammeln

Sie spielen eine wichtige Rolle im Wald, versorgen Bäume mit Wasser und Nährstoffen, unterstützen die Humusbildung, filtern Schadstoffe. Und ins rechte Licht gerückt, können sie auch reizvolle Foto-Motive sein: Pilze. Schirmlingen, Helmlingen oder Schwindlingen auf der Spur war jetzt die Natur- und Makrogruppe des Fotoclubs Tele Freisen.  Organisiert von Peter Burkholz, ging es nach einem schönen Sonnenaufgang zwischen Winterbach und Alsfassen in den Wald. Dort musste nicht lange gesucht werden: Imposante Einzelgänger, kleinere Gruppen und ganze Kolonien waren hier anzutreffen. Mit oder ohne Stativ, in der Hocke und der Bauchlage, mit Makro- und Teleobjektiv wurden verschiedene Pilze eingefangen.  Die Zeit verging wie im Flug, als die letzten Fotografinnen und Fotografen ihre Gerätschaften wieder einpackten, war es schon Zeit zum Mittagessen. Pilze gab es nicht, die stehen noch immer im Wald bei Winterbach.

Frühblüher auf dem Finkenrech

Natur- und Makrogruppe unterwegs in Dirmingen.

Eine einzelne rosarote Tulpe vor einer Ansammlung von Heidekraut, eine Traubenhyazinthe im Schnee, die ockerfarbenen Blätter eines Lebkuchenbaumes im Gegenlicht: Diese und etliche andere Motive fing die Natur- und Makrogruppe auf dem Freizeitzentrum Finkenrech ein. Peter Burkholz hatte das Treffen organisiert, die Resonanz war großartig, die Mischung passte ebenfalls. Erfahrene Fotografen und Mitgliederinnen und Mitglieder, die noch nicht lange dem Club angehören, durchstreiften zusammen die verschiedenen Gärten der Anlage oben auf dem Berg bei Dirmingen.  Die weniger erfahrenen Fotografinnen und Fotografen bekamen Tipps von den alten Hasen, diese wiederum erhielten Anregungen von den Frischlingen. Gräser, Blumen,  Sträucher und Bäume, an Motiven mangelte es nicht. Makro- und Teleobjektive waren im Einsatz. So entstanden stimmungsvolle Fotografien in wunderschönen Farben, Formen und Strukturen.

Spaziergang im Neunkircher Zoo der Natur- und Makro-Gruppe

Spannend war’s. Mit überraschenden Begegnungen. Ein halbes Dutzend Mitgliederinnen und Mitglieder der Natur- und Makrogruppe unter der Leitung von Peter Burkholz traf sich am Sonntag zu einem Spaziergang durch den Neunkircher Zoo. Pünktlich zur Kassenöffnung um 9 Uhr waren wir da. Bedeckter Himmel, aber durchaus gutes Licht. In der Falknerei waren die Läden noch dicht. Die Paviane bekamen gerade Futter in ihrem Haus, da war nicht viel zu machen.  Die Schneeleos blieben ebenflls in ihren warmen Wänden, ein Bär versteckte sich hinter einem Holzhaufen. Die Füchse waren durch die dicken Glasscheiben bzw. den grünen Zaun keine sehr dankbaren Motive. Bei den Giraffen und beim Wild sah es dann schon besser aus. Bei der nächsten Station war Geduld gefragt. Eines der braunen Kängurus trug sein Junges über eine Wiese und verputzte pausenlos Gras. Nur ab und zu lugte der Nachwuchs mal kurz heraus. Gut eine halbe Stunde lagen wir auf der Lauer. Und dann eine schöne Überraschung. Am Spielplatz stand er, zwischen Schaukel, Tisch und Zaun ziemlich eingezwängt und drehte sich fast pausenlos im Kreis. Er trug sein Sonntagskleid und zeigte es in seiner ganzen Pracht. Also schnell die Iso-Zahl nach oben, kurze Verschlusszeit und auf Serie gestellt. Und warten, bis der Pfau einer seiner spitzen Rufe loslässt. Das dauerte, aber es gab ein Happy-End. Dann noch kurz bei den Waschbären und den Erdmännchen vorbei, denn es fing, nach rund zweieinhalb Stunden, langsam an zu regnen.  Eine  schöne Tour mit ein paar brauchbaren Schnappschüssen.

Auf Pirsch mit dem Tierfotografen Gerd Schunk

Worauf es beim Fotografieren von Tieren ankommt, das hat sich SR-Reporterin Julia Becker von unserem Mitglied Gerd Schunck aus Birkenfeld verraten lassen.

Die beiden haben sich dazu am frühen Morgen am Dillinger Ökosee getroffen, denn dort herrscht dann schon reges Treiben.

Fotoprojekt beendet

Es war eine tolle Erfahrung, wie faszinierend Gift- und Heilkräuter sein können. In einem richtigen Kleinod  – dem 4000 qm großen, privaten Gift- und Heilkräutergarten des Apothekers Dr. Karl-Heinz Potempa in Türkismühle –  waren über mehrere Monate Evelyne Jene, Anna Kneip, Dagmar Utzig-Fell, Alexander Schmidt und Gerd Schunck unter Leitung von Erhard Müller auf Fotopirsch.

In angenehmer Atmosphäre entflohen die Fotografen nicht nur dem Alltagsstress, sondern tauchten in eine einzigartige Welt mit völlig neuen Ansichten und Details ein und waren überrascht, wie einzigartig Gift- und Heilpflanzen sein können.

Fotoeinsteiger brachten neue Ideen mit. Erfahrene Fotografen gaben wertvolle Tipps und Tricks weiter. So entstand Schritt für Schritt eine Gemeinschaft, die sich gegenseitig puschte und unterstützte, wo immer es ging. Objektive, Stative, Filter, Zwischenringe, ganze Kamerasysteme wechselten die Nutzer. Da fehlte ein Aufheller, ein Abwedler, eine Klammer, eine Taschenlampe. Alles kein Problem. Das ein oder andere Hilfsmittel fand sich dann auch noch im Geräteschuppen von Dr. Potempa, der sein umfangreiches Fachwissen gern begeisternd weitergab und sich schon das ein oder andere Mal wunderte, was die Fotografen kniend oder liegend in seinem Garten suchten. „So habe ich die Pflanze noch nie gesehen“ resümierte er anerkennend und wusste schon die nächste Anekdote preis zu geben.

Bei einer letzten Bildbesprechung endete vor einigen Tagen das Fotoprojekt. Am PC gab Gerd Schunck noch einmal wertvolle Bearbeitungstipps in Lightroom und Photoshop. Laut unserem Vorsitzenden Franz Rudolf Klos entstanden brillante Kunstwerke von Mutter Natur, die in einer Ausstellung zusammengetragen auf Tour gehen soll.

Es werden ca. 40 Fotos auf Fine-Art-Papier in der Größe von A 3 gedruckt und ausgestellt. Der Ausstellungsort wird rechtzeitig bekannt gegeben, Start dieser Ausstellung soll im Sommer 2019 sein.

 

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